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DOWNFALL
A.D. "The Turningblack"
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(Demo-MCD/2001)
Dark-Metal |
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Da
soll noch mal einer sagen, der Metal ist tot. Vor nicht all zu langer
Zeit verkündeten Die Apokalyptischen Reiter "Metal will never die",
und sie hatten verdammt nochmal recht! Dies bestätigen die zahlreichen
aufstrebenden Newcomer der Szene. Downfall A.D. aus Schweinfurt zählen
auch in diesen Kreis. Aber anders als viele Kollegen begnügen sie sich
nicht damit, einen bereits bestehenden Musikstil zu kopieren, sondern
kreieren ihren eigenen. "...alle klassischen Arten des Metals mit dem
Sound des 21. Jahrhunderts zu vereinen", ist laut eigener Aussage das
Ziel der fünf Musiker. Vielleicht hab ich ja was verpasst, aber ich
weiß nichts davon, daß das 21. Jh. in den wenigen Monaten seines Bestehens
bereits einen eigenen Sound entwickelt hat. Egal, wir wissen ja alle,
wie´s gemeint ist. Nach kurzem Intro beginnt das Demo mit dem Song "Shadows",
der bereits nach wenigen Sekunden den ungewöhnlichen Stil der Band klarstellt.
Relativ langsame, mal melodisch rhythmische, mal thrashige Gitarre geben
den Ton an, dezent im Hintergrund gehaltene Keyboards verleihen dem
Song eine mystische Aura. Was "Shadows" aber letztlich so ungewöhnlich
macht, sind die Vocals, die man als Mischung aus Deathgrowls und klassischen
Metal-Vocals bezeichnen könnte. Stellenweise erinnern sie mich an alte
Therion- oder Tiamat-Alben. Es folgt progressive "Exploding facts",
das neben recht klassischen Keyboardpassagen auch moderne spacige Synthesizereinsätze
enthält. Das achtminütige "Theme from Downfall" soll wahrscheinlich
soetwas wie die Bandballade sein. Ruhige Keyboards, Akustikgitarren
und der Klargesang sorgen für Entspannung Während "The turningblack"
wieder in die Kerbe des ersten Titels schlägt, ist der letzte Song "Pussy
Demon" eine ungewöhnlich rockige Nummer geworden, bei dem ich allerdings
vergeblich auf eine Temposteigerung warte. Insgesamt ist das Album sehr
interessant und abwechslungsreich ausgefallen, Elemente wie die klaren
Gesangspassagen könnten allerdings noch etwas an Qualität zulegen. Abgesehen
von den noch etwas dumpf klingenden Gitarren ist die Produktion an sich
ganz ordentlich ausgefallen. Schade, daß keine Texte abgedruckt sind,
würde mich nämlich interessieren, ob das keltische mit Runen versehene
Tribal im Booklet auf Interessen hinweist, die sich in den lyrischen
Ergüssen der Band wiederfinden. Von folkloristischen Einlagen fehlt
in der Musik nämlich jede Spur. Dagger
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DOWNFALL
A.D. Mailorder für Demos und Infomaterial: downfallad@uni.de |
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