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ANGELS
& AGONY "ETERNITY"
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(CD/
OUT OF LINE, 2001)
Future Pop |
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Nun, VNV Ronan Harris hat dieses Debüt produziert. Und anstatt, wie bei seinen Remixes, immer mehr Future Trance zu machen, schien er sich bei der Arbeit an diesem Werk auf seine frühen Tage zu besinnen. Mal von ein paar Sounds abgesehen erinnert mich Angels & Agony schon ein wenig an die Frühwerke von VNV NATION. Aber das soll der netten Laune nun keinen Abbruch bescheren, die "Eternity" zu Hauf beschert, im, Gegenteil, jaja, Spaß (Joy!) - auch wenn etwas Dunkelheit und Melancholie mitschwingt. Man gibt sich, wie alle Zukunftspopper, extrem tanzbar, aber das mißt sich hier mal nicht in Beats per Minute, sondern differenziert sich in schönen Darkpop-Nummern wie "Surrender"einerseits und andererseits in Gaspedal- Tracks wie "Revelation". So ist Angels & Agony wie eine Autobahnfahrt, sofern man die Münzen gezielt an der Mautstelle in die Trichter werfen kann. So ganz stehengeblieben wird auf "Eternity" nämlich nicht, aber immer fleißig rauf- und runtergeschaltet. Als etwas unglücklich empfinde ich die Songreihenfolge, da die eher seichten Stücke am Anfang durchaus einen falschen Eindruck vermitteln können. Und es widerstrebt mir, im dritten Gang anzufahren. Ich nehme mal an, daß das die perfekte Autofahrerplatte ist, für Leute mit nicht tiefergelegten, aber mit Alufelgen bestückten Nichtlimousinen mit mehr als zwei Sitzplätzen. Sobald der Schnee weg ist, werde ich das testen. Thomas Manegold
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