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EAT NO FISH - Insane
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(CD
/ Virgin/ VÖ: 21.05.01) New Metal
ToM TiP des Monats |
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Oh ja, das
ist die Überraschung des Monats, die willkommene Ergänzung
der Welt der neuen großen, rauhen Frauenstimmen... Das war EAT NO FISH zwar schon vor anderthalb Jahren, als ihr Debüt veröffentlicht
wurde, doch spätestens jetzt nimmt Sängerin Maria Koch mit
ihrem akustischen Seelenstrip einen gebührenden Platz in jener
Oberliga ein.
Zwangsläufig fallen da Namen wie Skin (Skunk Anansie) oder auch aktuelle Germanische "Konkurrenten" wie Guano Apes oder Die Happy, ABER so weit weg vom Plagiat der jeweils anderen hat sich noch niemand platziert, wie es EAT NO FISH mit ihrem zweiten Album nun tun. Da wird rotzfrech kranken Elektrosounds und Effekten experimentiert, ohne die musikalische Basis von Gitarre/ Bass / Schlagzeug zu zerstören. Da ist hörbar lange am eigenen Sound gebastelt worden- und der ist, bei aller Perfektion immer noch dreckig und brachial. Trotzdem ist das Gesamtwerk durchweg melodisch und ... auf seine Art melancholisch. Hier ergießt sich Härte aus der Songstruktur. Man läßt sich nie viel Zeit und kommt ziemlich schnell zur Sache, sodaß viele Stücke sogar unter 3 Minuten brauchen, um sinfonische Wirkung zu verursachen. Die Gabe, an den richtigen Stellen alles zu geben und sich die Seele aus dem Leib zu schreien oder einer genialen Melodie Entfaltung zu gewähren, scheint dem nordgermansichen Quartett in den Genen zu stecken. EAT NO FISH ist die richtige Mischung aus Talent und Schweiß, Kunst und Natur, Gefühl und Konstrukt. Und wie bei jedem ToM- Tip fällt der Anspieltip schwer. Der Opener stellt die Nackenhaare (sofern vorhanden) hoch und gibt diesen mit jedem Song einen anderen Grund, oben zu bleiben. Faszinierend, daß mit "Believe Me" ein anfangs unerwarteter Höhepunkt dann mit dem titelgebenden Stück anbetungswürdig übertroffen wird. Thomas Manegold |
EAT NO FISH |
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