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EMPEROR
"Prometheus - The Discipline Of Fire And Demise"
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(CD,
Candlelight/Nuclear Blast, 2001)
Black Metal |
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Nach langer Ankündigung
ist es nun endlich so weit. Das neue Emperor-Album ist auf dem Markt,
benannt nach Prometheus, jenem Titanensohn der griechischen Mythologie,
der den Menschen das Feuer brachte und dafür von Zeus auf grausame
Weise bestraft wurde. Angekettet an einen Felsen wurde dem Gepeinigten
jeden Tag auf´s neue die Leber von einem Adler herausgerissen.
Musikalisch entführen Emperor den Hörer in eine Welt, düster,
brutal und so komplex, daß sie kaum zu durchschauen ist. Tempo,
Stil und Gesang wechseln mit einer Häufigkeit, wie man es selten
erlebt hat. Dabei arbeiten Ihsahn, Samoth und Trym auf höchstem
musikalischen und kompositorischen Niveau. Als barocker Black Metal
könnte das Gesamtergebnis bezeichnet werden. Wie man bei so manchem
Bauwerk dieser Epoche seine Schwierigkeiten haben mag, dem Verlauf
der Formen zu folgen, die sich in verwirrender Weise verbinden, so
geht es mir mit den undurchdringlichen Songstrukturen dieses Albums,
die oft ihre Richtung wechseln und ein malerisch verklärtes Gesamtbild
erzeugen. Sind das etwa die Kriterien, die echte Kunst ausmachen?
Ich weiß es nicht, bin mir aber sicher, daß sich bei "Prometheus"
die Geister scheiden werden. Ich persönlich hätte ein bißchen
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