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DIARY
OF DREAMS "Freak Perfume"
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(CD/Accession/EFA/2002)
Dark-Pop |
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Seit mittlerweile 12 Jahren steht DIARY OF DREAMS, das Projekt von Adrian Hates, für musikalische Qualität, tiefsinnige Emotionen und grandiose Ohrwurmmelodien. Dabei sind die stetig wachsenden Fanscharen keinesfalls nur auf die schwarze Szene beschränkt, denn trotz der im Wave/Gothic/EBM beheimateten Musik rekrutieren sie sich aus allen erdenklichen Gesellschaftsschichten und (Sub)kulturen. "Freak Perfume", das von Adrian Hates weitesgehend im Alleingang konzipierte, sechste reguläre Full-Length-Album, wird diesen Ausnahmestatus der Band erneut untermauern! Der Opener "Traum: A" ist ein episches Stück, das den Hörer eher behutsam in die Welt von DIARY OF DREAMS einführt. Selbige bekommt der Hörer dann beim nachfolgenden "The Curse" mit der vollen Breitseite vor den Latz geknallt, handelt es sich dabei doch um Den potentiellen Club-Hit des Albums (von dem bereits bekannten "O' Brother Sleep" einmal abgesehen...), der mit ungewohnten Shouts, einem unwiederstehlichen Groove und einem mega-eingängigen Chorus besticht. Ein Song wie "Chrysalis" zeigt DIARY OF DREAMS hingegen von einer ungewohnt sanften Seite. Adrian Hates demonstriert dabei eindrucksvoll, daß sein Stimmspektrum keinesfalls nur auf die tiefen Lagen beschränkt ist. Romantik und Gänsehaut pur! Der unweigerliche Höhepunkt dieser CD ist jedoch das deutschsprachige "Traumtänzer", das kraftvoll und mitreißend die Freiheit propagiert. Aber auch das abschließende "She And Her Darkness" ist aller Ehren wert, schließt es doch stilistisch den Kreis zum Vorgänger "One Of 18 Angels". Auch textlich wird auf "Freak Perfume" wieder allerhand geboten, denn der Protagonist versteht es, nachdenkliche und philiosophische Texte zu schreiben, die persönliche Emotionen ebenso wenig ausschließen wie eine allgemeine Gesellschaftskritik. Neben den vorherrschenden englischen und deutschen Lyrics finden sich sogar ein paar französischsprachige Fragmente ("Rebellion") auf dem Album. Selbstverständlich führt auch die optische Aufmachung, das von DIARY OF DREAMS seit jeher verfolgte Konzept fort. Vor allem das limitierte Digi-Pak wirkt mit seinen Hochglanzseiten überaus edel und fordert aufgrund der limitierten Auflage zum schnellen Kauf auf. Adrian Hates hat also mal wieder eine nahezu perfekte Mischung aus großen Melodien, einer sanft-warmen Atmosphäre und unaufdringlicher Tanztauglichkeit gefunden. "Freak Perfume" ist zweifelsohne das abwechselungsreichste Album der Bandgeschichte, denn im Gegensatz zu dem etwas eindimensionalen "One Of 18 Angels" kommen hier wieder die verschiedensten Facetten zum Vorschein und machen deutlich, daß sich DIARY OF DREAMS keinesfalls auf eine bestimmte Ausrichtung limitieren läßt. Die Spektrum reicht von melancholisch-süßen Balladen, über atmosphärisch-epische Tracks bis hin zum hitverdächtigen Tanzflächenknaller "The Curse". Dabei erstrahlen die 12 Songs (sowie die drei Digi-Pak-Bonustracks) in einem ehrfurchtsgebietenden Soundgewand und erzeugen - scheinbar wie von Zauberhand - das unstillbare Verlangen sie wieder und wieder zu hören. Und genau das werde ich jetzt tun... Sascha Blach |
Tracklist: 1.
Traum: A Digi-Pak-Bonustracks: 13.
The Curse (Freak-Edit) |
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