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IMMORTAL
"Sons Of Northern Darkness"
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(CD/Nuclear Blast/SPV)
VÖ: Feb. 2002) Black Metal |
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Donnerwetter! Ich kann es immer noch nicht fassen, welch Vermächtnis die drei Zöglinge nordischer Finsternis mit ihrem neuen Album in der Welt des Heavy Metal hinterlassen haben. Immortal haben es geschafft, alle Vorteile der beiden letzten Hammer-Alben herauszufiltern und zu vereinigen. Das Resultat ist traditioneller skandinavischer Black Metal mit deutlichem Thrash-Einschlag. Filigrane Gitarrenarbeit, erstklassiges Drumming und vor allem Abbaths kehlkopfkrebsverdächtiger Gesang sind die stützenden Pfeiler dieses mit "Sons Northern Darkness" betitelten Meisterwerks. Während man auf der ersten Albumhälfte verstärkt mit brutalen Nackenbrechern und besessenen Highspeedattacken rechnen darf, dominieren langsamere Kompositionen mit Hymnencharakter die letzten 29 Minuten. Dabei werden die fantasievollen, metaphorischen Texte aus Ex-Gitarrist Demonazs Feder musikalisch perfekt in Szene gesetzt. Die geschilderten Landschaften des Winterreichs Blashyrkh, jener von Immortal kreierten Fantasiewelt, gäben außerdem massig Anhaltspunkte für ein interessantes Coverartwork. Statt dessen muss man sich von diesem Triumvirat personifizierter Boshaftigkeit anglotzen lassen. Besonderer Blickfang ist Abbath: mit martialischem Hackebeil, seiner neuen Barttracht und der grimmigen Miene hätte er auch locker eine Statistenrolle im Planet der Affen ergattern können. Egal, Posing gehört halt nun mal zum Black Metal, wie der Senf zum Leberkäs´. Aus musikalischer Sicht gibt es jedenfalls keinen Grund zum Meckern. In ihrer Gesamtheit bilden die acht Songs eine gewaltige Streitaxt, geschmiedet in den tiefsten Abgründen Blashyrkhs, all jene zu zerschlagen, die noch immer an der Klasse Immortals zu zweifeln wagen. Die `Kaiser´ sind tot. Nun stehen Immortal bereit, die Krone des norwegischen Black Metal in Empfang zu nehmen. Auch wenn hier einige Dimmu Borgir-Fans anderer Meinung sein werden, steht eines doch unbestreitbar fest: Die drei Finsterlinge haben ihrem Namen längst alle Ehre gemacht. Dagger |
Tracklist:
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