|
ANGIZIA
"39 Jahre für den Leierkastenmann"(
|
|
CD
/ Medium Theater, Prophecy,
V.Ö. 28.01.02)
Grotesque Operetta
|
Zwar schon einige
Tage alt, aber auf jeden Fall eine Retrospektive wert ist das aktuelle
Album einer Musik(er)- Gruppe, die einen künstlerischen Anspruch
an ihr Schaffen hat, wie kaum eine andere.
Mit "39 Jahre für den Leierkastenmann" schließen
die Österreicher ihre Russland- Trilogie ab. Wie die beiden Vorgänger
"Das Tagebuch der Hanna Anikin" und "Das Schachbrett
des Trommelbuben Zacharias" erwartet den Hörer eine komplexe
in sich geschlossene Geschichte. "Dieses Stück erzählt,
idealistisch und trotzig, vom kurzen, doch frohgemuten Leben eine
jüdischen Spielmanns zur Weltkriegszeit, für den der Klang
eines archaischen Leierkastens revolutionär und weltverbessernd
war." Aufwendig Vertont und Instrumentiert in dem für ANGIZIA
typische Stil einer "grotesquen Operette". Liebevoll umspielt
und aufgewertet wird diese gesamtkünstlerische Veröffentlichung
durch ein perfektes Artwork mit Malerei von Gabriele Böck und
mit einer sauber gestalteten, informativen und dennnoch sehr kunstvollen
Website. Diese
zu betrachten sei jedem angeraten und eine Hörprobe in die Welt
des Leierkastenmanns kann, wenn nicht schon bestehend, eine tiefe
Beziehung zur Gruppe ANGIZIA wecken.
H. von Sturzbach
|
|
|
Tracklist
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Erster
Akt: 1911 - 1920
|
|
Zweiter
Akt: 1921 - 1933
|
|
Dritter Akt: 1934 - 1941
|
|
|
|
|
|
|
|
Eröffnung
|
|
Der
Wein der Lumpensammler, 1923
|
|
Komik
und elegische Momente
|
|
Mein
Jahr in Lemberg, 1911
|
|
Lied für die Armut anderer Leute
|
|
Blumen
von Tschandravatii, 1938
|
|
Mehmet
und die Zirkusstadt
|
|
Judenkinder o. die Komödie vom Krieg
|
|
Eine ungelebte Stunde, 1941
|
|
Zinnsoldaten
und Kanonen, 1917
|
|
Die
Zinnoberrote Marionette
|
|
Ithzak Kaufmann u. das Bindfadencello
|
|
Anastasia Spennocchi, 1920
|
|
Unterstadt
- Oberstadt - Zirkusstadt
|
|
Der
Lustige Tote
|
|
|
|
Die linke Hand des Musikanten
|
|
Epilog
aus der Judengruft
|
|
|
|
|
|
Mein
Letztes Stück
|
|
|


|