IRIDIO "Waves Of Life" |
Erscheinungsdatum: 28. Juni 2004
Label: Audioglobe (SPV) Format: Audio CD |
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Bei den beiden Italienern geht es um große Gefühle. Außerdem geht es um Emotionen und Empfindungen und ums Fühlen an sich und überhaupt. Auch wenn man mit dem optischen und imagetechnischen Paradieskitsch nichts anzufangen weiß, so ist doch IRIDIO Musik fürs Herz, salbt es die geschundenen Ohren mit exotischen Klängen im Fahrwasser von Dead Can Dance , Loreena Mc Kennith, Bel Canto und musikalisch Anverwandtem. Mal abgesehen vom fast schon zu perfekten Arrangement der Wellen und Emotionen hat "Waves Of Life" keinen Makel. IRIDIO haben damit ein perfektes Debüt abgeliefert, ohne Schwachpunkte, ohne tonale Entgleisungen mit wirklich ausnahmslos mitreißenden Songs, sofern man eben drauf steht- auf jene ethno- world mucke mit esoterischem touch. Ich fahr auf sowas nun mal unglaublich ab. Und nichts scheint mir im Meer der gegenwärtigen Veröffentlichungen geeigneter zu sein, dem Goettertanz als Dauerfundus zu dienen, als IRIDIOS "Waves Of Life", jene ach so positive, quietschbunte Scheibe, die gerade auf Rotation läuft. Dabei gelingt es dem Duo, synthetische Klangerzeugung und manigfaltiges Intrumentarium ebenso zu verschmelzen, wie die musikalischen Kulturen zischen Orient und Celtic Traditions. Besonders letzteres scheint es IRIDIO angetan zu haben. Und trotz des türkisfarbenen Seidenhemdes und den komischen Posen vor augenkrebsfördernden Farben und Computerlandschaften, ist es doch die Musik, die Songs und der Sachverstand, mit denen Multiinstrumentalist Franz zu überzeugen weiß. Sängerin Valentina glänzt mit variabler Stimme und eigenständigem Gesang und wiederum unglaublich positiven Texten aus dem Garten Eden. Aber vielleicht ist es gerade das, was wir alle brauchen. Ich habe angenehme Empfindungen bei IRIDIOS Musik. Und genau das ist es, was komisch ist. Es ist... schön, es macht ... spaß und ist zudem auf eine unerträgliche Art positiv ergreifend. Wer also wieder mal abwesend lächeln will, ohne vorher eine auf den Hinterkopf bekommen zu haben, sich freuen will, ohne schlechtes Gewissen, einmal um die Erde will, in 50 Minuten, ohne Reispaß, Taschenkontrolle und Vollpension... bittesehr. Und wer auf besagten, erlauchten Musikerkreis schwört, der kann sich nun seit Jahren endlich mal wieder eine neue CD kaufen. |
Tracklist: 1.The windy shore |
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Links : www.iridiomusic.com |
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