NEUROTIC FISH "Bomb" |
Erscheinungsdatum:
4. Oktober 2004
Label: Strange Ways (Indigo) Format: Audio CD |
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"We are sure that "Bomb" and "Gelb"
will leave a mark in history and add a new perspective to an almost
rotten scene. This is not intentionally a provocation - it IS a fact,"
lautet die vollmundige Aussage, die NEUROTIC FISH auf ihrer Webseite
www.ebmisdead.com veröffentlichen und damit förmlich jeden
Journalisten einladen, das Gegenteil zu statuieren... Der gehegte Anspruch zeugt von gehörigem Übermut, schließlich ist es in der heutigen Schnellebigkeit fast unmöglich, etwas Musikalisches von bleibendem Wert zu erschaffen, von einem "Mark in history" ganz zu schweigen. Und wie nicht anders zu erwarten, ist auch die EP "Bomb", der erste Vorgeschmack auf das nächste NEUROTIC FISH Album "Gelb" (VÖ: Januar 2005), zwar eine durchaus gefällige Sache, aber definitiv nicht der angekündigte Überhammer! Der Titelsong "Bomb" erinnert etwas an den Hit "Prostitute", denn die Gesangslinie läßt gewisse Ähnlichkeiten nicht von der Hand weisen. Dazu gibt es typischen Electro/Synthie-Pop mit harten, tanzbaren Beats und den für die Szene so typischen sanft-weichen Gesängen. Amüsant ist dabei vor allem die subtile Einbindung der Bandhomepage im Songtext. Daß der Track auf den Tanzfluren der Nation laufen wird, ist anzunehmen, denn richtig gemacht hat "Man behind" Sascha Mario Klein damit zweifelsohne alles, aber wenn dieser Song stellvertretend für "Gelb" steht, so haben wir hier ein zwar eigenständiges, aber doch irgendwie "nur" typisches Electro-Album zu erwarten, das die Szene bereichern, aber nicht verändern wird. Naja, zumindest mag dieses übertriebene Selbstbewußtsein dem Projekt Aufmerksamkeit bescheren und hat seinen Zweck somit erfüllt. Abgerundet wird diese MCD von drei Remixen des Titeltracks "Bomb", die alle nett, aber nicht wirklich essentiell sind, sowie dem unveröffentlichten Track "No More Ghosts", der mit seiner Drum'n'Bass-Rhythmik schön treibend ist und durch coole Gesangseffekte überzeugt. Dem gegenüber steht das relativ ruhige "Suffocating Right", dem es allerdings an Spannung und Intensität fehlt und das ein wenig zu sehr vor sich hin plätschert. Und auch bei der abschließenden, wieder aufgelegten Ballade "Care", an und für sich ein schöner Song, wurde viel verschenkt, denn die Computer-Synthie-Streicher wirken ebenso wie der etwas gleichförmige Gesang nicht wirklich ergreifend. So sollten sich NEUROTIC FISH wohl auch in Zukunft lieber auf tanzbare und voll instrumentierte Songs konzentrieren, denn das können sie besser. Warten wir also auf "Gelb" und harren der großen Dinge ... you never know... |
Tracklist: 1.
The Bomb (Single Edit) |
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Links : www.ebmisdead.com |
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