BOBAFLEX "Primitive Epic" |
Erscheinungsdatum: Oktober 2005 |
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Die Crossover Hoffnung des MusicLabel Querschlägers S.A.D. heißt Bobaflex und kommt aus West Virginia. Die Band steht, seit ihrer Gründung 2001, für eine aggressive, laute Livepräsenz und für qualitativ hochwertige Tonträger, welche sie anfangs im Eigenvertrieb erfolgreich unter die Leute brachte. Vorliegendes Debüt wurde dann auch schon über das Label Eclipse, welches sich unter vielen Interessenten in den USA die Band an Land ziehen konnte, anno 2003 in Europa veröffentlicht, wohl mit nicht ganz so durchsschlagendem Erfolg. Während die Amis sich also schon beim Nachfolger die Halswirbel ausrenken, wird „Primitive Epic“ in Germanien bei s.a.d. music erscheinen und es ist eigentlich unverständlich, daß hierzulande noch niemand dem Bobaflex Virus verfallen ist. Der Opener ist ein Killer. Die Band versteht es, Härte und Melodie ausgewogen gegeneinander auszuspielen, kompakte Songs zu schreiben und sich dabei aufs Wesentliche zu konzentrieren. Die Songs sind meistens kürzer als 3 Minuten und kommen ohne Schnörkel und Gefrickel unmißverständlich zur Sache. Das erinnert mich an gute alte, puristische Pro Pain Zeiten, also an die Zeit, als sich HardCore und Metal miteinander verbanden, als der Rap in die Stromgitarrenmucke Einzug hielt und sich die Bands mit neuen Innovationen überschlugen. Auch wenn Bobaflex, an alte Tugenden anknüpfend, so etwas, wie Retro sind, ist das eher ein Kompliment, denn altbacken ist "Primtive Epic" keineswegs. Die Produktion ist auf der Höhe der Zeit und die Jungs haben zudem genug Phantasie und Humor, sich nicht monotonem Geschrubbe hinzugeben oder sich gar zu wiederholen. Bobaflex macht Spaß und vermittelt brisanten Inhalt. Die Band hat so natürlich auch ein bißchen von unseren heißgeliebten System Of A Down, und sei es auch nur in der unmißverständlichen Beziehung zur Melodie und zu verrückten Einfällen und Satzgesängen zwischen den Schreiorgien. "Tears Drip" ist ein schönes Beispiel, daß agressive Musik auch eine hohe Kunst sein kann. Zudem gestalten gleich drei Stimmen innerhalb der Band die Agitation und Verlautbarung sehr abwechslungsreich. Die CD wird mit ROM Part und Video zu einem vernünftigen Preis angeboten. Erste Songsnippets sind bereits unter www.s-a-d.de zu hören, sofern man es der Site gestattet, Cookies zu platzieren. Einzig die geringe Spielzeit von 30 Minuten ist ein Wermutstropfen, der allerdings schnell verdampft, denn Bobaflex sind definitiv ein ganz heißes Eisen. |
Tracklist: 1.Bobaflex Warriors |
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Links : www.s-a-d.de - www.bobaflexwarriors.com/ |
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