CRYPTIC WINTERMOON "Of shadows... and the dark things you fear" |
Erscheinungsdatum: 28. März 2005
Label: Massacre Records Format: Audio CD Frankonian Multi Metal |
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Ganze zwei Jahre sind verstrichen, seit sich der letzte Sturm über der oberfränkischen Metalwelt zusammenbraute. Doch nun hat die Zeit der trügerischen Ruhe ein Ende. Cryptic Wintermoon sind zurück und beweisen, daß ordentliches Schwarzmetall nicht zwangsweise in Skandinavien das Dunkel der Welt erblicken muß. Nach atmosphärischem Intro treten die Franken beim Opener "Thrashomantic overdrive" das Gaspedal wie gewohnt voll durch. Hier ist der Titel Programm! "Portals of nightfall" gleicht einem Schmelztiegel, in dem sich Metal und klassische Arrangements vereinen. Außergewöhnlich schnell geht es anschließend zur Sache. "Where oceans meet eternity" ist wieder so eine wintermoonmäßige Hymne, wie man sie seit der ersten MCD aus dem Jahre `97 von der Band immer wieder zu hören bekommt. Cryptic Wintermoon lassen sich längst nicht mehr auf ein Genre reduzieren. Black Metal zählt Anno 2005 ebenso zum Programm wie lupenreiner Thrash und Medolic Death. Langeweile kommt während der 12 Songs nicht auf. Unentwegt findet man sich in einem Konflikt zwischen atemberaubender Geschwindigkeit, düsteren Keyboards und ruhigen Akustikeinlagen. So beklemmend psychedelisch das Album in der einen Sekunde wirkt, so kraftvoll und aggressiv erlebt man in der nächsten einen Vorstoß, der seinerseits allmählich abklingt - nur ein Atemholen vor dem nächsten Schlag. Cryptic Wintermoon sind sich und ihren Fans treu geblieben. Waghalsige Experimente findet man auf "Of shadows..." nicht. Und doch entwickeln sich die sechs Langhaarigen stets weiter und nähern sich in ihrem Schaffen allmählich den Szenegrößen an. So könnten einige Gitarrenarrangements durchaus aus Naglfars Feder stammen, und "Once... in the windblasted north" hätte sich auch auf Immortals "At the heart of winter" auch ganz gut gemacht. Derartige Vergleiche sind so ziemlich das Höchste, was ich an Lob zu vergeben habe. Leider ist der Sound in seiner Gesamtheit mal wieder nicht der wahre Jakob - vielleicht ist man aber durch die zahlreichen Überproduktionen der letzten Zeit mit all den Orchestereinsätzen, Chören usw. schon zu sehr verwöhnt. Man darf gespannt sein, ob Cryptic Wintermoon mit ihrem nächsten Release diese letzte Hürde auch noch nehmen. Aber wie ich die Truppe kenne, werden wir uns mindestens bis 2007 gedulden müssen.
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Tracklist: The dark things
you fear |
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Links : www.cryptic-wintermoon.com - www.massacre-records.com |
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