QNTAL " IV- Ozymandias" |
Erscheinungsdatum: 9. Mai 2005 |
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Großartiges Album, großartiger Weitergang des Weges, den man nach mehrjähriger Kunstpause und dem Weggang von Ernst Horn mit "Qntal III" beschritt. Die Tradition der Nummerierung wird fortgeführt, allerdings trägt auch "IV" nun einen Untertitel und folgt einem inhaltlichen Konzept... und es bricht einmal mehr mit Beschränkungen zu Gunsten einer neuen, unverwechselbaren Handschrift. "Ozymandias" läßt Sorgfalt vermuten.
Jedenfalls nimmt das Werk sich Zeit, seine Intensitäten zu entfalten
und erlangt dabei Erhabenheit und Größe. Ja, QNTAL scheinen
das Genre, welches sie einst mit "Et Mortem Festinamus" aus
der Taufe hoben, noch einmal zu erfinden. Eine verblüffende Instrumentierung,
von konventionller E- Gitarre bis hin zu exotischen Zupf- und Klopfgerätschaften
verschmelzen mit den Electronics und Syrahs einzigartiger Stimme zu
Klängen, die des Hörers Seele berühren. So richtig umgehauen hat mich dann allerdings "Indiscrete",
daß anfangs mit jenem Bombast der Filmmusiken von Vangelis auftrumpft
und trotz seiner Intensität wiederum gänzlich ohne Technobass
auskommt. Überhaupt hat nochmehr ein dichtes, filigranes Arrangement
unterschiedlicher Instrumentarien und Klänge eine simple elektronische
Effekthascherei vollkommen überflüssig gemacht. Die Produktion
ist also jenseits maximaler Komprimierung und dennoch ein riesiger Fortschritt
gegenüber dem ohnehin soliden Vorgänger. Insgesamt erscheint
mir der eingeschlagene Weg, weg von den Ursprüngen, sehr interessant
und, von nun an auch die Schüchternheit von "III" verständlich,
hat doch Elektroniker Fil nach dem Weggang von Ernst Horn ein schweres
Erbe antreten müssen, dem mit einer Kopie nun einmal nicht beizukommen
ist. So war es richtig, von Anfang an ein neues Gesicht zu zeigen, auch
wenn es noch etwas blaß war, anstatt Vergangenheiten zu pflegen.
Besonders die gemeinsamen Gesänge sind diesbezüglich sehr
bezeichnend. |
Tracklist: 1.All For One |
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Links : www.qntal.de |
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